Jahresthema 2019: Vom Glauben reden

01. Dezember 2018 von Jörg Gintrowski

Im Alltag kommen wir manchmal in die schöne Verlegenheit, dass Menschen uns nach unserem Glauben fragen – wie antworten? Das können wir lernen: souveräner, fröhlicher und freier über Gott reden! Am 9.3.2018 starten wir mit einem Auftakt-Seminar mit Arno Backhaus, weiter geht es in unseren Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen. In den Hauskreisen können wir z.B. die Apostelgeschichte lesen.

SprechblaseUnser Jahresthema 2019 nimmt einen unserer zentralen Werte in der Gemeinde auf: Evangelisation. Das meint: Die Botschaft von Jesus, das Evangelium, soll die Menschen in unserem Umfeld so verständlich und einleuchtend erreichen, dass sie spüren, wie sehr sie von Gott gesucht und geliebt sind. Wie sie darauf reagieren, ist nicht unsere Verantwortung. Aber wir können dazu beitragen, dass sie die Chance dazu haben.

Jesus sagt: "Es wird Freude im Himmel sein, wenn ein Mensch zu Gott umkehrt!" Das Schöne daran ist, dass es nicht nur die Engel freut, sondern auch uns extrem gut tut, wenn wir dazu beitragen dürfen! Manche haben die Erfahrung schon gemacht: sie haben sich ein Herz gefasst und einem Kollegen vom Glauben erzählt oder einen Freund in die Gemeinde mitgebracht. Dabei haben sie viel Dankbarkeit zurück bekommen.

Als ich im Krankenhaus war, musste ich mir auch ein Herz fassen, um meinen Bettnachbar auf Gott anzusprechen. Aber das hat sich gelohnt. Er war gar nicht ablehnend oder genervt, im Gegenteil. Es ist sehr befreiend und erleichternd, wenn man aus seinem Christsein kein Geheimnis machen muss. Wenn wir also lernen, freier von Gott und dem Glauben zu reden, machen wir nicht nur Gott eine Freude; wir helfen nicht nur anderen Menschen den Schatz des Geliebtseins zu entdecken; sondern wir tun auch noch uns selber etwas Gutes, weil wir uns nicht mehr verstecken, sondern frei und offen werden.

Vor einer Weile durfte ich eine junge Frau in der Saale taufen. Ihre beste Freundin war ihr Wegbegleiterin zum Glauben geworden. Gemeinsam waren sie im Gottesdienst und im Glaubenskurs, viele ehrliche Gespräche haben sie geführt. Dann standen sie da beide strahlend vor Glück im Wasser – und aus der Freundin ist eine Schwester im Glauben geworden! Für beide war das vermutlich einer der besten Momente in ihrem Leben. Vielleicht hat Gott auch für dich solche Situationen vorbereitet und wartet nur darauf, dass du den ersten Schritt gehst. Da geht es um keine große Aktion, einfach nur darum, ganz natürlich davon zu reden, was uns Gott und Jesus bedeutet. Dazu soll unser Jahresthema eine Hilfe sein.