1998 bis 2002
Frühjahr 1998: Pfarrer Andreas Möller aus Neustadt a.Rstg. bewirbt sich auf Bitten der Gemeinde mit dem Konzept der „Natürlichen Gemeindeentwicklung“ von Christian A. Schwarz und wird gewählt.
Juni 1998: Einzug von Familie Möller, Einführung von Elke und Andreas Möller. Gründung des Fördervereins, dadurch Anstellung von Elke Möller als gemeindepädagogische Mitarbeiterin möglich.
1998 werden der Schiller- und Luthersprengel mit der Gemeinde in Ziegenhain zum Gemeindebezirk Wenigenjena vereint. Nach vorn denkende Gemeindeglieder des Lutherhauses treffen sich mit Pfr. Möller zu einem „Gesprächskreis Gemeindeaufbau“.
Ab 1998 behutsame Umgestaltung des Gottesdienstes am Sonntagvormittag zu mehr Familienfreundlichkeit.
1999: Einführung des jährlich stattfindenden Seminars „CHRIST werden – CHRIST bleiben“.
1999-2001: Aus dem »Gesprächskreis Gemeindeaufbau« ist ein Mitarbeiterkreis geworden. Suche nach der Berufung der Gemeinde (Erarbeitung einer Vision). Ergebnis:
»Die Gemeinde am Lutherhaus Jena bietet – bedingt durch ihre relativ großzügigen Räumlichkeiten, die vielseitige Prägung der Gemeinde, die entwickelte Mitarbeiterschaft – gute Chancen für eine Gemeindeform, die besonders kirchendistanzierten Menschen mit und ohne bisherige Kirchenzugehörigkeit einen Zugang zum christlichen Glauben, einen auf Christus bezogenen Lebensstil und einen aktiven persönlichen Beitrag für Gott, seine Gemeinde und Welt zu ermöglichen sucht.«. Der Dreischritt »Information – Partizipation – Engagement« entsteht.
Januar 2001: Die Gebetsbruderschaft Jena übernimmt auf Bitten von Pfr. Möller eine Patenschaft über die Gemeinde an der Schillerkirche und vermag sie neu zu sammeln. Es kommt im Gemeindebezirk zur Herausbildung verschiedener Gottesdienstprofile:
- Gottesdienste an der Schillerkirche – „festlich liturgisch“;
- Gottesdienste an der Marienkirche Ziegenhain – „familiär und ökumenisch“;
- Gottesdienste am Lutherhaus – „offen, bunt, familienfreundlich“.
Herbst 2001: Neuwahl der Gemeindeleitung. Für das Lutherhaus werden vier Menschen aus der Mitte des Mitarbeiterkreises gewählt. Die beiden anderen Gemeinden sind mit jeweils einem Ältesten vertreten.
Sommer 2002: Die Gemeindeleitung erarbeitet das neue Motto „GOTT erfahren – LEBEN teilen“.