Jahreshauptversammlung 2009
Aus dem Bericht unseres Vorsitzenden am 26. Februar 2009

Seit der Vereinsgründung im Jahr 1998 ist im und am Lutherhaus in Jena erstaunlich viel geschehen und das Wort aus Joel 2, 2, das damals über unserem Vorhaben stand, hat sich auch hier wieder eindrucksvoll bestätigt.
Damals dachte keiner daran, dass die Gemeinde einmal einen zweiten Pfarrer brauchen, geschweige denn, dass sie einen solchen selbst finanzieren können würde. In der Zwischenzeit ist dies Wirklichkeit geworden und sind die vom Verein getragenen Personal- und Sachkosten in den letzen 6 Jahren um das 4-Fache gestiegen!
Auch rechnete wohl kaum jemand damit, dass es einmal so viele Hauskreise und Mitarbeiterteams für die verschiedenen Dienste geben würde, dass eines Tages zwei und nun
seit Herbst letzten Jahres sogar drei Gottesdienste am Sonntag stattfinden würden, dass so viele neue Menschen die Gemeinde besuchen und viele davon bereit werden würden, sich selbst mit einzubringen!
Schließlich erschien es auch als ziemlich unrealistisch, dass das Lutherhaus einmal so umfassend renoviert werden würde wie das derzeit geschieht! Das alles ist wirklich ganz gewaltig im Sinne von Joel 2, 2 und wir können darüber nur staunen und dankbar sein.
Vereinsmitglieder
Der Verein hat derzeit 68 Mitglieder, im letzten Jahr kamen drei neue dazu; Ende 2003 hatte der Verein 55 Mitglieder. Neue Mitglieder (und/oder Förderer) werden gesucht und sind herzlich willkommen. Bei aller Freude und Dankbarkeit für die bisherige Entwicklung wäre es ein großer Irrtum zu meinen, das bisher Geleistete würde nun genügen. Das quantitative und qualitative Wachstum der Gemeinde geht weiter und erfordert ein damit einhergehendes, mit wachsendes Versorgungs- und Unterstützungssystem
Ausblick
Je größer der Gemeinde-Organismus wird, umso so wichtiger wird auch eine effektivere Organisation. Die vorhandenen Kräfte und Ressourcen müssen möglichst optimal eingesetzt werden können und dürfen nicht versickern oder verpuffen. Die Gemeinde am Lutherhaus braucht deshalb dringend eine Verstärkung auf der Ebene der organisatorisch-technischen Leitung, und die wird aller Voraussicht nach nicht umsonst zu haben sein.
Das immer drängender gewordene Raumproblem konnte durch einen zweiten Sonntagvormittag-Gottesdienst gelöst werden, allerdings kostet auch dies einen erheblichen zusätzlichen Aufwand, vor allem für die Musikteams. Auch hier stellt sich die Frage, wie dieser Aufwand auf Dauer geleistet werden kann.
Dieses Jahr lautet die Losung: Was bei den Menschen unmöglich ist, ist möglich bei Gott.
(Lukas 18,27)
Wenn wir das glauben („Glauben wir wirklich, was wir glauben?“) und Kirche im eigentlichen Sinne des Wortes sind, ist alles möglich! Das Wort Kirche kommt ja von dem griechischen „kyriakos“ und das heißt „zum Herrn gehörig“. Wenn wir Jesus Christus wirklich den Herrn der Kirche sein lassen und dann an das von ihm geführte Steuerrad ‚die Hand mit anlegen’, können wir mit allem rechnen.
Hartmut Reibold, Vorsitzender des Födervereins