Gemeinsam an einem Strang ziehen

Mittwoch, 1. September 2010

Förderverein mit Zwischenbilanz zur Spendenaktion

Eine erfreuliche Nachricht können wir zum Erntedankfest mitteilen: die Spendenwerbung zur Unterstützung des Fördervereins brachte Spendenzusagen in Höhe von 800 Euro ein. Damit haben wir gut die Hälfte der geplanten 1.500 Euro monatlich geschafft. Ein herzliches Dankeschön den vielen, die sich bereit erklären, die Gemeindearbeit am Lutherhaus damit zu fördern.

Fördervereine machen Gemeinden stark. Das gilt auch für die Gemeinde am Lutherhaus. Ihr Verein war 1998 der erste, der in der Thüringer Landeskirche auf Gemeindeebene gegründet wurde. Inzwischen gibt es etliche, sie gelten in vielen Orten als unabdingbar für die Zukunft unserer Kirche. 

Seit der Gründung unseres Fördervereins ist Gewaltiges bewegt worden: Der Verein sorgte für die Anstellung unserer Gemeindepädagogin Elke Möller und ermöglichte damit den blühenden Dienst an den Kindern und Familien. Er ermöglicht die Arbeit von Antje Dietzel im Gemeindebüro und auch das regelmäßige Säubern der Sanitäranlagen. Ein besonderes Aufsehen erregte die Schaffung einer nötig gewordenen zweiten Pfarrstelle im Lutherhaus. Heute ist auch die Arbeit von Jörg Gintrowski nicht mehr wegzudenken. Aber auch das Gemeindezentrum hat sich gewandelt: Fenster und ein Teil der Sanitäranlagen wurden modernisiert, Gemeinderäume renoviert. Neue technische Geräte konnten angeschafft werden, und auch der Förderverein sorgte mit dafür, dass das Gemeindezentrum vor einem Jahr seine gedämmte, orange leuchtende Fassade erhielt. Doch das Geld fließt nicht nur in die eigene Gemeinde. Auch die Schillerkirche in Wenigenjena und die Marienkirche Ziegenhain profitierten davon. Dazu wandert nach gutem biblischen Vorbild jeder zehnte Euro in ein missionarisches oder diakonisches Projekt außerhalb der Gemeinde. 
Jeder Förderverein wäre nichts ohne seine Spender – die, die einmalig geben, und die, die regelmäßig eine Summe an ihn überweisen und damit die Arbeit des Fördervereins planbarer machen. Viele geben unbefristet, andere haben ihre Spenden für zwei Jahr oder vier Jahre zugesagt. Etliche sind seit nunmehr zwölf Jahren treu dabei. Einige geben mehrere hundert Euro monatlich, andere fünf oder zehn. Auch gibt es Gemeindeglieder, die ebenfalls dem alten biblischen Prinzip folgen und den zehnten Teil ihres Einkommens für Gott reserviert haben. Ihnen fällt es nicht schwer, einen bestimmten Prozentsatz davon der Gemeinde oder auch anderen Projekten oder Hilferufen zur Verfügung zu stellen. „Jeder soll geben, wie er es sich im Herzen vorgenommen hat“, schreibt Paulus in einem seiner Briefe. 

Der Kreis der Spender muss freilich immer neu aufgebaut werden. Menschen ziehen weg oder unterstützen auch anderes. Oder sie kommen in Lebensphasen, wo nicht mehr soviel Geld zur Verfügung steht. Neue ziehen zu und müssen für ein finanzielles Engagement erst gewonnen werden. Und nicht jeder in unserem Gemeindebezirk weiß bisher um die Möglichkeit, seine Kirche auf diese Weise konkret zu unterstützen.

Auch die Aufgaben der Gemeinde wandeln sich stetig. Neue Erfordernisse benötigen weitere Unterstützer. Susan Müller hatte – durch ihre Berentung – lange Jahre ehrenamtlich viele Stunden im Gemeindebüro mitgearbeitet – bis zum April diesen Jahres.  Ihre wöchentlichen zehn Stunden können nicht durch andere ehrenamtlich kompensiert werden. Es liegt nahe, die Anstellung unserer Mitarbeiterin Antje Dietzel entsprechend zu erweitern. Sie bringt viele neue Impulse und eine professionelle Arbeitsweise mit ein. Doch dazu braucht es nun neue Spender. Ebenso will der Förderverein den nötigen Eigenanteil der Gemeinde an den laufenden Bauarbeiten im Lutherhaus bereitstellen, um den in den letzten Jahren möglich gewordenen  Zufluss an Fördermitteln zu erhalten. Weitere Räume müssen nach der Modernisierung der Heizungsanlage renoviert werden. Das Parkett im Kirch- und Luthersaal bedarf längst einer Überarbeitung. Und auch die Sanitäranlagen im Untergeschoss des Lutherhauses, die vor allem unsere Kinder und Jugendlichen nutzen, warten seit vielen Jahren auf ihre Modernisierung – sie stammen größtenteils aus den 70er Jahren, der Erbauungszeit des Lutherhauses.

Wir benötigen monatlich mindestens 1.500 Euro Spenden mehr, um die augenblicklichen Aufgaben zu meistern! Deswegen bitten wir als Gemeindeleitung und Förderverein: Prüfen auch Sie Ihre Möglichkeiten, uns zu helfen. Lassen Sie sich als Spender gewinnen oder stocken Sie, wenn möglich, Ihren bisherigen Beitrag auf. Ziehen Sie mit uns gemeinsam an einem Strang! Wir brauchen Sie.

Spenden Sie auf das Konto des Fördervereins am Lutherhaus, Nr. 342 588 500, BLZ: 820 800 00, Commerzbank Jena (ehem.Dresdner Bank).

Wir werden Sie über die dadurch bewegten Dinge informieren. In der jährlichen im Februar angebotenen Infoveranstaltung des Fördervereins können Sie sich außerdem von dem kompetenten Umgang mit Ihren Spenden überzeugen und Ihre Anregungen mit einbringen.

Im Namen der Gemeindeleitung und des Fördervereins, Andreas Möller