Geschichtliches
Die Kirche »Unser lieben Frau« zu Wenigenjena, im Volksmund heute »Schillerkirche« genannt, war die eigentliche Urpfarrei östlich der Saale.
Die Marienkirche in Ziegenhain war eine mittelalterliche Wallfahrtskirche am Fuße der Hausbergburgen, die dem Kloster Talbürgel unterstand. Nach der Reformation wurde die Gemeinde Ziegenhain in der Regel durch Pfarrer benachbarter Pfarrorte begleitet.
1921 wurde aufgrund verstärkter Siedlungstätigkeit der »Luthersprengel« vom »Schillersprengel« abgetrennt. Die Luther-Gemeinde traf sich zunächst in verschiedenen Gebäuden. Von Anfang an hatte der zuständige Pfarrer auch die Verantwortung für die Gemeinde in Ziegenhain wahrzunehmen.
1935 wurde das jetzige Grundstück mit dem alten Lutherhaus – bis dahin eine Freimaurerloge – erworben. Im Krieg durch eine Luftmine beschädigt und notdürftig wieder instand gesetzt musste 1975 das alte Gebäude durch einen „Ersatzneubau“ abgelöst werden, der am 4. Advent 1977 eingeweiht wurde.
1998 wurden der Schiller- und Luthersprengel mit der Gemeinde in Ziegenhain zum neugebildeten Gemeindebezirk Wenigenjena vereinigt.
Weitere Daten zur Geschichte finden Sie unter den Angaben zu den einzelnen Gemeinden.*